Press Releases  ·  13 | 02 | 2020

L’immagine e la parola: Kurzfilmprojekte für den Workshop von Alice Rohrwacher ausgewählt, der sich mit Fragen von Umwelt und Ökologie auseinandersetzt

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Das Locarno Film Festival hat acht Regisseur/innen aus aller Welt ausgewählt, die im Rahmen von L’immagine e la parola mit ihren Kurzfilmprojekten am von der Regisseurin Alice Rohrwacher geleiteten Workshop I fiori teilnehmen werden.

Insgesamt gingen in diesem Jahr bei den Organisator/innen des Workshops, der den Titel I fiori (Die Blumen) trägt und vom 28. März bis 5. April 2020 stattfindet, circa siebzig Bewerbungen ein. Dies belegt das zunehmende internationale Interesse an dem Weiterbildungsangebot, das vom Locarno Film Festival gemeinsam mit dem Partner des Workshops, der Akademie für audiovisuelle Wissenschaften (CISA – Conservatorio Internazionale di Scienze Audiovisive), entwickelt wurde. Die Teilnehmer/innen, die unter anderem aus Thailand, den USA, Russland, Chile und Spanien stammen, reisen zu L’immagine e la parola (28.–29. März 2020) ins Tessin und haben dann neun Tage lang Gelegenheit, an ihren Kurzfilmen zu arbeiten. Diese werden anschliessend zu einem einzigen Film zusammengesetzt und auf dem 73. Locarno Film Festival (5.–15. August 2020) präsentiert. Zusätzliche Sichtbarkeit erhalten ihre Produktionen durch die Partnerschaft mit RSI – Radiotelevisione svizzera di lingua italiana, das zum Projekt beiträgt, indem es die Herstellung der Kurzfilme unterstützt und sie in seinen Fernsehprogrammen ausstrahlen wird.

Die Arbeiten der Regisseur/innen werden von Alice Rohrwacher betreut, die ihnen mit ihrer charakteristischen Aufmerksamkeit für das Verhältnis des Menschen zur Natur und deren Früchten helfen wird, das Thema des Workshops bestmöglich umzusetzen. I fiori erkundet die italienische Schweiz als Agrar- und Kulturlandschaft, die so zum Schauplatz der Mikrogeschichten der Filmschaffenden wird. Bei den mit Unterstützung der Ticino Film Commission ausgesuchten Locations handelt es sich um Tessiner Betriebe und Institutionen, die sich in inniger Beziehung zur natürlichen Umgebung dem Ackerbau, der Tierhaltung und der Pflege von Traditionen widmen, mit besonderem Augenmerk auf biologischem Landbau und Fragen der Inklusion.

Dies sind die ausgewählten Kandidat/inn/en aus aller Welt, darunter auch zwei Projekte aus dem Umfeld der (CISA – Conservatorio Internazionale di Scienze Audiovisive): Shalini Adnani, Macià Florit Campins, Agnese Làposi, Zhenia Kazankina, Corey Hughes, Pom Bunsermvicha, Denise Fernandes und Thomas Tattarletti. Ökologische Fragen und ein nachhaltiger Umgang mit unserer Umgebung stehen somit im Mittelpunkt dieses Kurses, der vielversprechenden Talenten des nationalen und internationalen Kinos die Chance gibt, ihre Fähigkeiten zu erproben, ausgehend von einem wertschätzenden Blick auf lokale Gegebenheiten, die nur selten auf der grossen Leinwand zu sehen sind, auf urbane Landwirtschaft und die gemeinschaftliche Bewirtschaftung von Flächen, Familienunternehmen, die sich dem ökologischen Landbau verschrieben haben, Weideland und Streuobstwiesen.

Nadia Dresti, Direktorin der Ticino Film Commission, die den Workshop bei L’immagine e la parola partnerschaftlich unterstützt, erklärt dazu: “Die Kinovision von Alice Rohrwacher und ihre grosse Sensibilität für Fragen der ökologischen Nachhaltigkeit eröffnen den jungen Filmschaffenden die Möglichkeit, sich von lokalen Akteuren inspirieren zu lassen, deren universell relevante Ansätze auch der Ticino Film Commission am Herzen liegen.”

L’immagine e la parola findet am 28. und 29. März statt und wendet sich an das allgemeine Publikum. Das vollständige Programm wird in den kommenden Wochen vorgestellt. Der Workshop I fiori wird vom 28. März bis 5. April mit den ausgewählten Teilnehmer/innen abgehalten.

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