News from the Locarno Festival
 

Die junge amerikanische Generation im Scheinwerferlicht von Locarno

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Mit Listen Up Philip von Alex Ross Perry im Concorso internazionale und Buzzard von Joel Potrykus im Concorso Cineasti del presente stehen 2014 zwei Produktionen von Filmemachern auf dem Programm, die bereits an vorherigen Festivalausgaben Erfolge gefeiert haben.

Das Interesse des Festival del film Locarno am neuen und unabhängigen amerikanischen Kino, einem Filmschaffen, das in den letzten Jahren zusehend an Dynamik gewinnt, wird mit der 67. Festivalausgabe vom 6. – 16. August bekräftigt. Zwei in Locarno entdeckte und preisgekrönte Regisseure kehren mit ihren neusten Arbeiten zurück.

Im Concorso internazionale feiert Alex Ross Perrys Listen Up Philip internationale Premiere, das ungewöhnliche filmische Tagebuch eines jungen Schriftstellers, der sich in einer kreativen Krise befindet und dessen Liebesleben zudem erschüttert wird. Nebst der Bestätigung des Talents dieses Filmemachers, der mit The Color Wheel im Concorso Cineasti del presente bereits 2011 aufgefallen war, bietet der Film ein aussergewöhnliches Schauspielerensemble, mit einem herausragenden Jason Schwartzman in der Hauptrolle und Jonathan Pryce in der Rolle eines desillusionierten älteren Schriftstellers. Beide Schauspieler werden am Festival anwesend sein.

Im Concorso Cineasti del presente, der Debütfilmen und zweiten Werken gewidmet ist, steigt Joel Potrykus mit seinem zweiten Film Buzzard ins Rennen. Potrykus wurde 2012 in der gleichen Sektion für Ape als bester Regisseur ausgezeichnet. Sein neustes Werk schlägt einen ähnlichen Ton wie seine früheren Werke an und ergründet die inneren Qualen eines jungen Mannes, der als Aushilfe in einer Bank arbeitet. In der Hauptrolle ist wiederum Joshua Burge zu sehen.

Carlo Chatrian, künstlerischer Leiter des Festivals, erklärt: “Bevor wir das gesamte Line-up enthüllen, in dem das unabhängige amerikanische Filmschaffen eine grosse Rolle spielen wird, möchten wir die Rückkehr von zwei Regisseuren vorneweg nehmen. Nicht nur um die offensichtliche Kontinuität in der jüngsten Festivalgeschichte zu veranschaulichen, sondern auch weil die Filme von Alex Ross Perry und Joel Potrykus für uns zu den stärksten des Jahrgangs gehören. Die zwei Werke schaffen auf ihre je eigene Weise eine Welt, in der die Stimme des Autors einen universellen Klang erhält. Ich bin überzeugt, dass Potrykus surreale Komödie und Perrys Ausdruck von Reife das Publikum von Locarno faszinieren werden und ein neues Kapitel in der langen Beziehung des Festivals mit den USA schreiben.

Das gesamte Programm der 67. Festivalausgabe wird an der Pressekonferenz vom 16. Juli veröffentlicht.

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