12 Projekte nehmen an Open Doors 2015 teil

12 Projekte nehmen an Open Doors 2015 teil

Share:

 

Open Doors, der Koproduktions-Workshop des Festival del film Locarno, widmet sich dieses Jahr vier Ländern des Maghreb, und zwar Algerien, Libyen, Marokko und Tunesien. 12 Regisseure und Produzenten wurden ausgewählt und eingeladen, in Locarno ihre Projekte potenziellen Partnern vorzustellen.

Open Doors wird mit Unterstützung der Direktion für Entwicklung und Zusammenarbeit (DEZA) des Eidgenössischen Departements für auswärtige Angelegenheiten durchgeführt. Die Initiative fördert Filmemacher und Produzenten aus Ländern des Südens und Ostens, in denen das unabhängige Filmschaffen noch auf unsicherem Fundament steht. Die Filmschaffenden können im Rahmen von Open Doors Kontakte zu potenziellen internationalen Partnern knüpfen, deren finanzielle Unterstützung für die Verwirklichung der Projekte benötigt wird.

Für die dreizehnte Ausgabe, die vom 8. bis 11. August stattfindet, sind die 12 ausgewählten Projekte:

Aller simple von Nadia Raïs (Tunesien)
Dieu reconnaîtra les siens von Hassan Legzouli (Marokko)
En attendant les hirondelles von Karim Moussaoui (Algerien)
Inhebek Hedi von Mohamed Ben Attia (Tunesien)
L’Amour des hommes von Mehdi Ben Attia (Tunesien/Frankreich)
Le Fort des fous von Narimane Mari (Algerien)
Le Sacrifié von Amin Sidi-Boumédiène (Algerien)
Pagan Magic von Fyzal Boulifa (Marokko/Frankreich)
Retina von Nejib Belkadhi (Tunesien)
Ruqya von Yanis Koussim (Algerien/Frankreich)
Saint inconnu von Alaa Eddine Aljem (Marokko)
The Colonel’s Stray Dogs von Khalid Shamis (Libyen/Südafrika)

Nach Abschluss der viertägigen Workshops werden verschiedene Preise verliehen. Ein Preis im Wert von 50 000 CHF wird von Open Doors gemeinsam mit der Stadt Bellinzona und dem Produktionsfond Visions Sud Est, der ebenfalls von der DEZA unterstützt wird, vergeben. CNC (Centre national du cinéma et de l’image animée) stiftet einen Preis in der Höhe von 10 000 Euro, während ARTE eine Auszeichnung in der Höhe von 6 000 Euro überreicht. ICAM (Investing in Culture & Art in the South Mediterranean) – eine neue Initiative, die von der Europäischen Union unterstützt wird (Programme Med Culture) – bietet dieses Jahr zum ersten Mal einen Beitrag für die Entwicklung oder Post-Produktion eines Projekts.

Wie bei der letzten Ausgabe, werden die Produzenten von drei selektionierten Projekten eingeladen, am Producers Network des Marché du Film am Festival von Cannes 2016 teilzunehmen.

Den Teilnehmern werden erneut Workshops über die aktuellen Probleme von Produktion und Verleih des unabhängigen Kinos angeboten. Dank der Partnerschaft mit dem Torino Film Lab, werden einige Projekte zudem eine Drehbuch-Unterstützung erhalten.

Open Doors wird in enger Zusammenarbeit mit dem Industry Office des Festival del film Locarno organisiert und mit der Kooperation von folgenden Partnern: ACE (Ateliers du Cinéma Européen), EAVE (European Audiovisual Entrepreneurs) und Producers Network Marché du Film (Festival de Cannes). Zudem konnte sich diese Ausgabe auf die Mitarbeit von Alex Moussa Sawadogo abstützen – einem Experten für afrikanischen Film und Leiter des Festivals Afrikamera in Berlin.

Die Open-Doors-Screenings präsentieren dem allgemeinen Festivalpublikum eine Reihe von Werke, welche exemplarisch das Filmschaffen der involvierten Länder vertreten; dieses Programm wird am 15. Juli gleichzeitig mit dem gesamten Line-up des Festivals bekanntgegeben.

Die Projektdossiers sind unter www.pardo.ch zu finden.

Press Office
Nützliche Links

Follow us