Open Doors: ein neuer Dreijähriges-Zyklus mit Fokus Südost-Asien

Zum Abschluss des dreijährigen Zyklus 2016-2018 sind heute die Gewinnerinnen und Gewinner der Koproduktions-Plattform Open Doors Hub und der Talentschmiede für Produzierende Open Doors Lab bekanntgegeben worden. Open Doors wird in den kommenden drei Jahren sein Augenmerk von Südasien auf die Region Südostasien und die Mongolei verschieben.

In den vergangenen sechzehn Jahren konnte Open Doors bereits einen Grossteil der Regionen auf der südlichen und östlichen Hemisphäre abdecken. In den kommenden drei Jahren geht die Reise weiter in Richtung Osten. Von 2019 bis 2021 werden Südostasien (Laos, Thailand, Kambodscha, Vietnam, Myanmar, Indonesien, Malaisia und die Filippinen) sowie die Mongolei im Mittelpunkt stehen. Die Gewinnerinnen und Gewinner des Open Doors Hub und Lab von Locarno71 wurden heute im Spazio Cinema ausgezeichnet. Mit der Ausgabe 2018 geht der dreijährige Zyklus für den Raum Südasien zu Ende.

Open Doors Hub

Die Jury von Open Doors hat folgende Projekte von Open Doors Hub ausgewählt, um deren Weiterentwicklung oder ihre Produktion zu unterstützen:

Open Doors Grant

Der Preis, offeriert vom Schweizer Fonds visions sud est zur Unterstützung von Filmproduktionen (seinerseits unterstützt von der Direktion für Entwicklung und Zusammenarbeit DEZA) sowie der Stadt Bellinzona:

Unterstützung für die Produktion (35 000 CHF)
THE WOMEN (MA) von The Maw Naing, Myanmar

Unterstützung für die Entwicklung (15 000 CHF)
MOTHER (AMMA) von Sanjeewa Pushpakumara, Sri Lanka / Frankreich

Förderbeitrag für die Filmentwicklung CNC – Centre national du cinéma et de l’image animée (8 000 Euro)
SAND CITY von Mahde Hasan, Bangladesh

ARTE Kino International Prize Open Doors (6 000 Euro)
A YEAR OF COLD (CHISO BARSA) von Min Bahadur Bham, Nepal / Frankreich

Sørfond
Zum ersten Mal hat der norwegische Fonds Sørfond einen Preis in Form einer Teilnahme an der Plattform Pitching from the South an eines der Hub-Projekte von Locarno vergeben:
THE WOMEN (MA) de The Maw Naing, Myanmar

Open Doors Lab

Open Doors – TorinoFilmLab Award
Zum zweiten Mal in Folge vergibt das TorinoFilmLab (TFL) ein Stipendium, das einem Produzenten die Teilnahme am TFL Meeting Event in Turin im November dieses Jahres ermöglicht, dies als Teil einer Gruppe von aussereuropäischen Produzenten und der Initiative «Up and Coming».
Ausgezeichnete Produzentin: Sumudu Malalagama, Green Pictures, Sri Lanka

«Residency Internationale Kurzfilmtage Winterthur @ Villa Sträuli»
Das internationale Kurzfilmfestival Winterthur in Zusammenarbeit mit der Villa Sträuli vergibt den Preis in Form eines Stipendiums für einen zweimonatigen Aufenthalt an eine Teilnehmerin oder einen Teilnehmer der Sektionen Open Doors, Pardi di domani und Filmmakers Academy aus Afrika, Asien, Osteuropa oder Lateinamerika.
Ausgezeichnete Regisseurin Mahde Hasan, Bangladesh, Regisseurin von SAND CITY (Open Doors Hub)

Von Beginn an hat die Sektion Open Doors mit der Direktion für Entwicklung und Zusammenarbeit (DEZA) des eidgenössischen Departements für auswärtige Angelegenheiten (EDA) eine Partnerschaft gestartet. Sie hat zum Ziel Filmschaffende und Produzierende in Ländern aus dem Süden und Osten der Welt, wo der unabhängige Film auf tönernen Füssen steht, zu unterstützen und ihre Produktionen international bekannt zu machen. Das Programm von Open Doors besteht aus drei Hauptaktivitäten: die internationale Koproduktions-Plattform Open Doors Hub, die Talentschmiede für Produzierende Open Doors Lab und öffentliche Aufführungen, die Open Doors Screenings. Diese Formel soll auch im kommenden Dreijahres-Zyklus angewandt werden, sowie die Zusammenarbeit mit der DEZA. 

Sophie Bourdon, Leiterin von Open Doors: «Wir freuen uns sehr auf die Entdeckungsreise durch die Mongolei und auf das Wiedersehen mit Südostasien, wo die Filmindustrie in den vergangenen zehn Jahren deutlich gewachsen ist und sich vermehrt an internationalen Festivals wie Locarno oder anderen präsentiert. Dennoch ist besonders für die Nachwuchstalente der Zugriff auf die nötigen Infrastrukturen, auf Ausbildung oder internationale Beziehungen noch immer sehr schwierig. Ohne sie können die Künstlerinnen und Künstler auf der unabhängigen Filmszene jedoch weder überleben noch wachsen. Dank unseres dreijährigen Engagements kann Open Doors mehr bieten als die herkömmliche Plattform für Koproduktionen, sondern wir können die Regisseurinnen, Regisseure und die Produzierenden langfristig begleiteten und auf diese Weise auch regionale Zusammenarbeiten vermitteln, namentlich mit der Open-Doors-Gemeinschaft, die sich im südostasiatischen Raum bereits etabliert hat.»

Open Doors kann zudem auf die Zusammenarbeit zahlreicher internationaler Organsiationen zählen: ACE Producers, EAVE (European Audiovisual Entrepreneurs), EURODOC, LIM/Groupe Ouest, Produire au Sud/Festival des Trois Continents, TorinoFilmLab, Festival Scope, sowie das internationale Kurzfilmfestival von Winterthur.

 

www.locarnofestival.ch

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