Jean-Marie Straub

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Jean-Marie Straub

Jean-Marie Straub, 1933 in Metz geboren, schuf seit 1962, gemeinsam mit Danièle Huillet (bis 2006), ein Werk mit weltweiter Ausstrahlung, das die Musik dreier Sprachen verfremdet: der deutschen (Böll, Hölderlin, Kafka, Brecht, Bach und Schönberg), die italienische (Dante, Pavese, Fortini, Vittorini) und die französische (Corneille, Mallarmé, Montaigne, Barrès, Bernanos, Malraux) und deren Territorien entwurzelt (Cézanne). Ein Handwerk von ästhetischer, politischer und existenzieller Tragweite, ungebrochen und widerständig, das sich hoffnungsvoll an Bürger wendet, deren Gedanken, Ohren und «Augen nicht die ganze Zeit über verschlossen bleiben wollen». Was Jean-Marie Straub heute weiterverfolgt mit Barbara Ulrich in der Schweiz.

2014 Kommunisten
1992 Antigone
1982 Trop tôt/trop tard
1967 Chronik der Anna Magdalena Bach
1965 Non réconciliés

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